‹ Tragikkomödien können es so in sich haben •
Wenn der alte Handyvertrag ausläuft oder das Mobiltelefon wieder den Geist aufgibt ist es an der Zeit, sich nach neuen Anbietern umzusehen, die nicht nur bessere Tarife offerieren, sondern auch scheinbar das bessere Gesamtpaket anbieten. Damit man als Kunde davon überzeugt ist ein Handy mit Vertrag bei einem bestimmten Netzbetreiber zu erwerben, gibt es zahlreiche Werbemöglichkeiten und Lockangebote, die zum Kauf überreden sollen.
Um Kunden an sich zu binden bedienen sich viele Anbieter der „Geschenkmasche“. Es wird ein Laptop oder ein MP3 Player angeboten, wenn man einen Vertrag abschließt. Andere Angebote beinhalten ein gewisses Guthaben an SMS oder Freiminuten, die nach Bedarf vertelefoniert werden können und für die man nichts zahlen muss. Eine weitere Alternative ist die Auszahlung von möglichen Gutscheinen und Guthaben. Man Spricht in diesem Fall von einem Handyvertrag mit Auszahlung.
Man muss als Kunde heutzutage schon sehr aufpassen, wenn man seine Unterschrift am Ende eines Vertrags hinkritzeln will, denn Verträge sind bindend und man kann einfach nicht davon ausgehen, dass Verträge immer zum Vorteil des Kunden ausgelegt sind. Es ist doch fast immer so, dass das Gegenteil der Fall ist.
Doch was gewinnt der Betreiber nun, wenn er mit Geschenken und Gutscheinen um sich wirft? Die Frage ist schnell beantwortet. Einerseits läuft die Vertragsdauer bei solchen Angeboten oftmals länger als gewöhnlich (z.B. 2 Jahre), wodurch eine längerfristige Bindung des Kunden an das Unternehmen gewährleistet wird und andererseits enthalten solche Verträge oftmals höhere Grundgebühren und andere Tarife, die sozusagen auf Umwegen das „Geschenk“ zu einem Kauf machen.
Gerade im undurchsichtigen Sumpf der unzähligen Tarife sollte man sich deshalb im Vorfeld informieren und sogar soweit gehen, sich Erfahrungs- und Testberichte anzusehen, damit man den Handyvertrag mit gutem Gewissen abschließen kann.
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