Beschäftigt man sich mit vielen verschiedenen Sprachen, ist das schon eine sehr interessante Sache. Denn es gibt so viele kulturelle Eigenheiten, die sich unter anderem in der Sprache wiederfinden. Natürlich sind auch in Ritualen und Tagesabläufen viele Unterschiede zu beachten, aber hier soll es nun einmal rein um die Sprache gehen. Viele europäische Sprachen stammen voneinander ab. Denn früher vor vielen hunderten, wenn nicht sogar tausenden von Jahren, spalteten sich einzelne Stämme von den Besiedlern Europas ab und zogen in die verschiedensten Gebiete Europas. Deshalb ist es auch zu erklären, wieso es so viele romanische Sprachen in Europa gibt. Das Französische, das Italienische, das Spanische, das Portugiesische und ebenfalls das Rumänische sind einige Beispiele davon. Das Wort Sonne ist zum Beispiel il sole, le soleil oder el sol. Vor allem in der Grammatik sind sie sehr ähnlich. Beim Sprechen merkt man bei einigen dieser Sprachen allerdings nicht mehr so viel Gemeinsamkeiten, weil die Betonung oft eine ganz andere ist.
Im mitteleuropäischen Raum ist vor allem der deutsche Sprachstamm maßgeben. Zwar gibt es viele Dialekte und Abwandlungen, aber im Groben kann man sagen, dass in Deutschland, Österreich, in Teilen der Schweiz und Lichtenstein Deutsch gesprochen wird. Also Wörter wie Porsche, Haus oder Frau sind hier gleich. In den Dialekten sind das natürlich wieder anders aus. Eine Besonderheit ist der finnisch-ugrische Sprachstamm. Denn obwohl die beiden Ländern Finnland und Ungarn weit voneinader entfernt liegen, haben sie die gleiche Herkunft. Beide Sprachen haben zum Bespiel extrem viele Fälle, sind schwer zu lernen und ähneln sich in Grammatik und Wörtern sehr. Ein Detail noch am Rande: Spanier haben eine witzige Methode fremdsprachige Wörter zu verwenden. Denn selbst, wenn es sich um Eigennamen handelt, werden sie übersetzt. So wird aus Stockholm estocolmo oder das Wort Porsche gebraucht wie „Portsch“ betont.
